Neues Buch von Peter Jaeggi

 Erscheint im September  2016.

 

Krieg ohne Ende:

Spätfolgen des Vietnamkrieges –

Agent Orange und andere Verbrechen  

 

Von Peter Jaeggi (Autor), Roland Schmid (Fotos)

 

Im Vietnamkrieg versprühten die USA und ihre Verbündeten Millionen Liter von gefährlichen Herbiziden, darunter Agent Orange. Es enthielt TCDD, das giftigste aller Dioxine. Noch heute kommen deswegen Kinder mit Behinderungen zur Welt: Der Krieg, der 1975 endete, dauert noch immer an. Der Chemiewaffeneinsatz war damals nur eines der vielen Kriegsverbrechen. Dieses Buch erzählt die Geschichte des gefährlichen Herbizids und zieht Parallelen zu «Agents Orange von heute», zu Umweltgiften wie Glyphosat und Dioxinen bei uns, und davon, wie die Giftopfer von damals noch immer um Gerechtigkeit kämpfen. Erzählt wird auch die Geschichte des Vietnamkrieges, der mit einer Lüge begann. Es gab Millionen von toten, verletzten und kranken Menschen.


Ausserdem: Die Napalmopfer. Die Blindgänger. Ein Lexikon zeigt: Der amerikanische Krieg in Vietnam war fast ein Weltkrieg, in dem auch Deutschland, Österreich und die Schweiz unterschiedliche Rollen hatten.


Fotos von Roland Schmid und erstmals im deutschsprachigen Raum publizierte Schwarzweiss-Fotografien damaliger nordvietnamesischer Kriegsfotografen.

 

300 Seiten /  15,5 x 22,5 cm / Ca.40 Fotografien (farbig und sw)

Fr.32.- plus Versandkostenanteil

 

Link zur Buchbestellung

                                                                                     Foto Roland Schmid

Radiofeature von Peter Jaeggi

Der Vietnamkrieg – Krieg ohne Ende

Agent Orange, das die USA im Vietnamkrieg versprühten, fordert noch immer Opfer. Der Krieg, der vor 40 Jahren endete, ist ein Krieg ohne Ende. Die USA warfen damals zur Entlaubung von Wäldern 72 Millionen Liter Herbizide über Vietnam ab. Darunter Agent Orange. Es enthält das hochgiftige TCDD, ein Erbgut schädigendes Dioxin. Es ist noch immer in Nahrungsketten. Die Folgen sind oft schwer behinderte Kinder mit Missbildungen. Bereits sind drei Nachkriegs-Generationen betroffen. Dioxin ist schuld an über hundert Krankheiten, bis hin zu Krebs und Immunschwächen. 

Zu den Spätfolgen dieses Krieges gehören auch Millionen von Blindgängern, die noch heute Opfer fordern.

Im Feature von Peter Jaeggi reden Opfer, Kriegsveteranen und Experten.

 

Südwestrundfunk  SWR2,  «Wissen»

 

 

Online hören (Fassung von Schweizer Radio SRF2 Kultur)

Blindgängeropfer in Vietnam

40 Jahre nach Kriegsende fordert nicht nur Agent Orange noch immer ungezählte Opfer – auch nicht explodierte Bomben und Granaten gefährden das Leben der Menschen.


In der Provinz Quang Tri in Vietnam leben viele Menschen in Angst. Vier Jahrzehnte nach dem Amerikanischen Krieg liegen noch immer viele tausend Blindgänger im Boden. Das Projekt Renew ist eine NGO, die diese gefährlichen Überreste des Krieges aufspürt und vernichtet. Daneben hat Renew Rehabilitationsprogramme für die zahlreichen Opfer von explodierten Blindgängern. Dieses Video von Peter Jaeggi (wwww.peterjaeggi.ch) gibt einen Einblick in die Alltagsarbeit eines Renew-Teams. Es rettet Leben und gibt Hoffnung für eine sicherere Zukunft.

 

In Quang Tri Province in Viet Nam people still live in fear. 40 years after the American War the soil still contains a lot of unexploded munitions. Close to the Demilitarized Zone, Quang Tri Province was the most heavely bombed area of Vietnam during the war. Project Renew is a NGO operating in Quang Tri reducing the risks of cluster munitions and other explosive remnants of the war. Beside rehabilitation and other support for some of the thousands of victims Renew is everyday in the field to remove the dangerous explosives. This video by Peter Jaeggi (www.peterjaeggi.ch) gives a short impression of Renew`s everyday work which safes lives and gives hope for a better future.


Beobachtungen in Myanmar / Burma

Einige Bilder meiner  Reportagereise

©  Peter Jaeggi

Kuhgocken könnten Kühe schwerhörig machen oder die Geschichte eines Raubzuges

Meine Geschichte über das, was die Kuh am Hals hat wenn sie eine Glocke trägt, hat einen schweizweiten Hype ausgelöst. Kaum ein Medium, das nicht darüber berichtet hätte. Auch im Ausland wurden Teile meines Textes mehrfach „entlehnt“. Bis hin zum TIMES-Magazin. Das ist einerseits eine erfreuliche Sache. Weniger erfreulich ist, dass es Blätter gab, die meinen Text in der „Schweiz am Sonntag“ schlicht und einfach abgekupferten. „Blick am Abend“ brachte die Story mit wortwörtlichen Zitaten, die aus meinem Text geklaut waren. Übernommen wurden u.a. Zitate der ETH-Forscherinnen, so dass Uneingeweihte beim flüchtigen Lesen den Eindruck haben konnten, es handle sich um eine Eigenleistung des Blattes. Der „Landbote“ lehnte die Geschichte ab mit der falschen Behauptung, man habe sie bereits früher gehabt. Ein paar Tage später publizierte das Blatt eine eigene Kuhglocken-Geschichte. Andere Blätter verfuhren ähnlich. – Die Art wie am vergangenen Sonntag „Giaccobo / Müller „meine“ Kuhglocken zum Klingen brachten, war vergnüglich.

Erstaunlich waren viele Reaktionen von Medienkonsument(innen). Kuhglocken seien eine Tradition, schön anzuschauen, Musik für unsere Ohren – und überhaupt „eine Kuh ohne Glocken ist keine Kuh“. Beurteilungen also allein aus der menschlichen Sicht. Was eine Glocke für das Tier bedeuten könnte, das überlegen sich offenbar sehr viele nicht. Die humanzentrierte Sicht auf Tiere ist ein schwerwiegendes Problem. Sie bringt viel Leid und viele Tierquälerei mit sich.

Schweizer Radio SRF2 Kultur brachte die Kuhglocken-Geschichte zuerst. Hier nochmals der Link.

 

Bild: Dr. Edna Hillmann (ETH), Forschungsleiterin der Kuhglockenstudie mit einer Testkuh. Foto © Peter Jaeggi.

Mythos Milch (Radiofeature)

Milch – der Muntermacher der Nation, der Saft, der uns die Kraft der reinen Natur schenkt. Die Milchwerbung verkauft uns Kuhmilchprodukte fantasievoll mit Versprechen der gesündesten Art. Aber die Medizin sagt etwas anderes. So gehört Milch zu den wichtigsten Allergenen und der Konsum von zu vielen Milchprodukten wird sogar mit gewissen Krebsarten in Verbindung gebracht. Zu viel Milch ist auch für sehr viele Kühe ungesund. Sie sind zu reinen Milchmaschinen, zu so genannten Turbokühen degradiert worden. Das bedeutet ein kürzeres Leben, oft ein lebenslängliches Angebundensein im Stall und bedeutet eine mindere Milchqualität. Eine Sendung von Peter Jaeggi.

 

Schweizer Radio SRF2 Kultur, «Kontext». 27. Juli 2014

ORF1, «Dimensionen», 10.9.2014

Südwestrundfunk SWR2, «Wissen», 1.12.2014



Hier hören. («Kontext», SRF2 Kultur»).

Radiofeature für SWR2 und ORF

Alexandre Yersin, Entdecker des Pest-Erregers

"Das ist doch kein Leben, wenn man nichts unternimmt”, sagte Alexandre Yersin als junger Forscher. Auf welch abenteuerliche Wege ihn sein Dasein führen würde, ahnte der gebürtige Schweizer Mediziner, der einst zum innersten Kreis von Louis Pasteur gehörte, wohl kaum. Während Jahrzehnten forschte er in Indochina, war Entdecker, Meteorologe, Pionier der Veterinärmedizin und wurde mit Kautschukplantagen steinreich. Weltruhm erlange Yersin, als er im Juni 1894, also vor 120 Jahren, den Pesterreger entdeckte – ein medizinhistorischer Krimi. Hauptdarsteller: Yersin, seine Widersacher, eine ärmliche Bambushütte und gestohlene Leichen. Alexandre Yersin blieb trotz Reichtum äusserst bescheiden und teilte sein Leben mit den Fischern im vietnamesischen Nha Trang, wo er Jahrzehnte lang wirkte und wo er begraben liegt. Für die Vietnamesen ist er ein Heiliger, dem sie sogar einen Tempel gewidmet haben. Eine Spurensuche in Vietnam von Peter Jaeggi. 

 

Hier können Sie die Sendung hören 

                                                                                         Foto Roland Schmid

 

 

Radiofeature für SRF2 Kultur, "Kontext"

Notfall in Dat Mui –

Geht das Mekong-Delta unter?

In fünfzig Jahren wird das Mekong-Delta Südvietnams siebzig Zentimeter unter Wasser stehen – auf einer Fläche fast halb so gross wie die Schweiz. So zumindest sagen es Modellrechnungen voraus. Falls dies eintrifft, müssten sechs Millionen Menschen umgesiedelt werden. Die Folgen wären verheerend, denn das Delta ist die Reisschüssel Vietnams und seine wirtschaftliche Lebensader. Wie sich Menschen in Dat Mui an der Südspitze Vietnams und anderswo im Delta auf Wasserkatastrophen vorbereiten und welche Ursachen sie haben, erfahren wir in dieser Sendung von Peter Jaeggi. Er sprach mit Wissenschaftlern, Umweltflüchtlingen und Rotkreuz-Experten. 

 

Podcast

 

Video zur Sendung. Der Kurzfilm von Peter Jaeggi zeigt eine Evakuationsübung in einem Schulhaus im Mekong-Delta in Vietnam.

                                    Traditioneller Heiler in Tansania (Foto © Peter Jaeggi)

 

Afrika: Vom Hexenkraut

zu HighTech-Medikamenten

Jahrzehnte lang zeigten internationale Pharmamultis kein Interesse an Krankheiten armer Länder. Die Forschung und Produktion von Medikamenten gegen Infektionskrankheiten wie Malaria, Tuberkulose, Bilharziose und Schlafkrankheit wurden aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Wirksame, lebensrettende Medikamente fehlen deshalb. Häufig übernahmen traditionelle Heiler mit Hokuspokus-Methoden das Feld. Kommt hinzu, dass nicht jedes Medikament, das bei uns wirkt, auch für Afrika taugt. Das Bild der vernachlässigten Krankheiten wird aber nach und nach korrigiert. So etwa schliesst Afrika nun lebensrettende Lücken selber und entwickelt eigenständig neue Medikamente. Internationale Initiativen der Privatindustrie gemeinsam mit der öffentlichen Hand sind vielversprechend. Diesen Monat beginnt in Tanzania ein neues Institut seine Arbeit. Erstmals kann das Land neue Medikamente am Menschen selber testen. Ein Projekt, das mit Unterstützung des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institutes entstand.Die Dokumentarsendung von Peter Jaeggi zeigt am Beispiel Tansania die Bedeutung dieses Aufbruchs. Es ist ein steiniger Weg.

 

Doppelpunkt, Radio SRF1

 

Hier ist die Sendung zu hören

Alte Menschen auf Zanzibar

Auf Sansibar wunderbare, faszinierende alte Menschen getroffen.  Unter ihnen die 102 Jahre alte Ngindo Ame Mosi. Zudem aufgestellte Ordensschwestern –  aber auch   alte Leute, denen es zum Teil nicht so gut geht. Die meisten alten Menschen in Tanzania leben unter der Armutsgrenze. (Fotos © Peter Jaeggi).

Radiofeature von Peter Jaeggi:

Palmöl – Der Orang-Utan auf dem Pausenbrot

Sumatra-Orang-Utan mit Kind. Foto © Peter Jaeggi.

 

 

Der Orang-Utan ist einer unserer nächsten Verwandten. Der rotbraune Menschenaffe verliert in seiner Heimat Indonesien tagtäglich mehr und mehr Lebensraum. Der «Waldmensch» gehört deswegen zu den stark gefährdeten Arten. Schuld daran sind hauptsächlich rasant wachsende Palmölplantagen. Indonesien produziert weltweit am meisten Palmöl. Der boomende Agrarsprit kurbelt die Branche zusätzlich an. Zwei Drittel dieses Pflanzenöls enden aber in unseren Nahrungsmitteln: Speiseöl, Margarine, Kartoffelchips, Koch- und Bratfett, Glace, Schokolade, Biscuits, Tierfutter ... Im Non-Food-Bereich steckt es in Lippenstiften und vielen anderen Kosmetikprodukten, in Seifen, Waschmitteln, Kerzen ... Wer sich hier ein Sandwich oder ein Pausenbrot streicht, riskiert buchstäblich, den Lebensraum des Orang-Utans zu verzehren. – In dieser Sendung nimmt uns Peter Jaeggi mit nach Indonesien an die Front des zerstörerischen Tuns.

 

Hier hören

Evolution der Kultur –

Experimente mit Orang-Utans

Zaida Kosonen (links) und Laura Damerius, Doktorandinnen des anthropologischen Institutes der Universität Zürich sind der Entwicklung der Kultur auf der Spur. Foto COCCQ/OFI

Wie lief das eigentlich damals, als wir Menschen uns entwicklungsgeschichtlich vom Affen verabschiedeten? Und allmählich Dinge lernten, von denen der Affe nicht mal zu träumen wagte? – Zwei Doktorandinnen der Universität Zürich suchen derzeit in den Regenwäldern von Borneo und Sumatra, nach Antworten. In einem Forschungsprogramm des anthropologischen Institutes in Zusammenarbeit mit dem Max Planck-Institut Leipzig experimentieren sie mit Orang-Utans. Sie wollen herausfinden, was diese Menschenaffen während ihrer Entwicklung intelligent machte. Peter Jaeggi hat die beiden Forscherinnen in Indonesien getroffen.

 

SRF 2 Wissenschaft.

 

Hier hören.

Eine Drohne fürs Leben

Im Norden Sumatras setzt die Schweizer Umweltstiftung PanEco in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich eine Umweltdrohne ein. Das Elektro-Kleinflugzeug mit eingebauter Videokamera überwacht im Gebiet des Sumpftorfregenwaldes von Tripa in Aceh die Machenschaften von Palmölfirmen. Sie holzen und brennen in diesem artenreichen, zum Teil geschützten Naturparadies den kostbaren Wald ab. So gewinnen sie Land für Ölpalmen. Das Öl landet hier bei uns zum Beispiel in der Margarine, in Schokoladen, Glace, Lippenstiften und anderen Kosmetika, in Waschmitteln usw. Im Tripa-Sumpfwald lebten in den 90er Jahren noch etwa 2000 Orang-Utans. Jetzt sind es noch um die 200 dieser Menschenaffen. Der Rest wurde getötet, verhungerte, floh oder pflanzte sich nicht mehr fort.

 

© Fotos Peter Jaeggi 

Sumatra-Impressionen

Fotos © Peter Jaeggi

Jantho bringt die Freiheit

Fotos © Peter Jaeggi 

 

Jantho ist der letzte Schritt in die Freiheit. Jantho heisst eine Sumatra-Orang-Utan-Auswilderungsstation in Aceh. Jungtiere, deren Mutter in einer Palmölplantage erschossen wurde, Menschenaffen, die wegen der Plantagen ihren Lebensraum verloren haben oder aus illegaler Haustierhaltung konfisziert wurden, werden hier im Regenwald von Jantho wieder ausgesetzt. Die Station wird vom englischen Primatenforscher Ian Singleton geleitet, gegründet wurde von der Schweizer Umweltstiftung PanEco im Auftrag der indonesischen Regierung. Der Weg in die Freiheit führt über zwei Quarantänestationen, über medizinische Programme und Sozialisierungsprozesse und dauert manchmal ein bis drei Jahre. Jantho ist die erste Auswilderungsstation, die von A bis Z wissenschaftlich begleitet wird. Man will herausfinden, wie die Tiere überleben. Das Besondere an Jantho: in diesem äusserst arten- und fruchtreichen Wald lebten zuvor keine Orang-Utans.

 

Fotos: Forschungscamp, Ian Singleton, Sammeln von Daten (die Tiere werden von Sonnenaufgang bis -untergang begleitet, alle 2 Minuten wird deren Aktivität festgehalten), freigelassenes Tier, das noch ab und zu auf den Boden kommt, freigelassene Tiere rund um die Station, unser Regenwaldfahrzeug.

Palmöl zerstört das Leben

der Sumatra-Elefanten

Der Sumatra-Elefant gehört zu den bedrohtesten Elefantenarten. Wie Tiger,  Orang-Utans und viele andere Arten verlieren sie auf Sumatra durch die Waldvernichtung zugunsten von Palmölplantagen in rasantem Tempo ihren Lebensraum. Die Folge: Die Elefanten suchen sich ihr Futter auf den Feldern der Bauern. Idris, der Bauer, mit dem ich hier in Südaceh spreche (zusammen mit dem deutschen Elefantenarzt Christopher Stremme), hat so bis auf eine einzige all seine Palmen verloren. "Konflikt"-Elefanten werden gefangen und in Camps gesteckt. Dort sind sie zu einem trostlosen Leben verurteilt. Die meiste Zeit verbringen sie einzeln angekettet an einem Baum. Diese Bilder entstanden im Elefantencamp "Tumon" in Südaceh.

Fotos © Peter Jaeggi

(Fotos © Peter Jaeggi)

 

Palmöl zerstört

das Leben von Orang-Utans

Wer Produkte konsumiert, die Palmöl enthalten, der raubt diesen Orang-Utan-Kindern die Heimat und das Leben. Fotografiert in der Quarantänestation Batu Mbelin der Umweltstiftung PanEco / YEL bei Medan in Nordsumatra (Indonesien). Derzeit leben dort 48 Orang-Utans. Sie alle haben ihr Habitat verloren, weil der Regenwald abgeholzt und Palmölplantagen gepflanzt wurden.

 

Palmöl ist in Tausenden von Produkten enthalten und meist wird es nicht deklariert oder dann lediglich als "Pflanzenöl". Palmöl kann enthalten sein in Agrartreibstoff (fälschlicherweise als "Bio"-Diesel bezeichnet), Fertigbackwaren, Margarinen, Fertigsuppen, Ice Cream, Schokoladen und anderen Nahrungsmitteln, in Kosmetikprodukten wie Lippenstift und Schampoo, in Putzmitteln usw.

Tschernobyl für immer

Ein nukleares Lesebuch

Rezension Schweizer Radio DRS vom 20.11.11.

Hier hören

Buchbesprechung, «Südostschweiz» vom 30.09.2011
Südostschweiz Rez 29.9.11 Kopie.pdf
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Buchbesprechung, «Basler Zeitung», 20.9.2011
BaZ Rez 20.9.2011.pdf
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«... eine äusserst umfassende (und ergreifende) Dokumentation ...»

 

Peter Gysling, Moskau, Korrespondent SRF

Von Peter Jaeggi: Das erste deutschsprachige Buch über die heiligen Kühe im hinduistischen Indien.

Maderanertal

Fotos © Peter Jaeggi

Sydney Harbour Bridge wird 82

Die Sydney Harbour Bridge ist achtzig Jahre alt geworden. – Am 19. März 1932 wurde der 1149 Meter lange «Kleiderbügel» eingeweiht. Man kann die eiserne Touristenattraktion nicht nur zu Fuss oder mit dem Auto überqueren, für Schwindelfreie gibt es auch Klettertouren. Angeboten wird ein «Spaziergang» zuoberst über einen der Brückenbogen. Fotos © Peter Jaeggi.



Unterwasserlärm

tötet

Bild in den Weltraum geschossen

Zusammen mit Roland Schmid und Magnum-Fotografen realisierte ich im Jahr 2000 das Buch sowie internationale Ausstellungen mit dem Titel «Als mein Kind geboren wurde, war ich sehr traurig». Eine Dokumentation über die Spätfolgen des Chemiewaffeneinsatzes im Vietnamkrieg, erschienen bei Lenos.

 

Eines von Roland Schmids Bildern, das im Buch publiziert ist (siehe oben), wurde zusammen mit 99 andern Fotografien am 20. November 2012 an Bord des Kommunikations-Satelliten EchoStar XVI in den Weltraum geschossen. Dies im Rahmen eines Projektes des amerikanischen Künstlers und Geografen Trevor Paglen. Auf einer speziell beschichteten CD mit dem Titel «The Last pictures» steht unser Bild nun für eine Ewigkeit in rund 35 000 Kilometern Höhe geostationär im Weltall.

 

Mehr zum Projekt hier.

Der EchoStar XVI

Sesseli hören

Agent Orange

Auch fast 40 Jahre nach dem Ende des letzten Vietnamkrieges: Noch immer leiden Hunderttausende von Menschen an den Spätfolgen des dioxinhaltigen Entlaubungsmittels «Agent Orange». Die USA setzten diese Chemiewaffe ein, um Wälder zu entlauben, in denen sich der Gegner fortbewegte.


Mehr hier.

«Man denkt,

ein Kind kann

nicht sterben»

Wenn ein Familienmitglied von einer schweren Krankheit heimgesucht wird, dann trifft es die ganze Familie. Vor allem Kinder müssen mit schwierigen Gefühlen zurechtkommen. «Man denkt, ein Kind kann nicht sterben», sagt zum Beispiel Bettina, die eine Schwester an Leukämie verloren hat. In dieser Sendung von Peter Jaeggi erzählen Kinder und Erwachsene, wie sie die Krebserkrankung eines Elternteils oder von Geschwistern erleben oder erlebt haben. Was besonders schwer war, was ihnen dabei geholfen hat und was sie an Erfahrungen mitnehmen.

 

Schweizer Radio DRS

 

Hier hören 

Wicca –

Die Religion

der Hexen

«Wissen»

Radio SWR2

Sie nennen sich Hexen und ihr wichtigstes Ziel ist es, der Natur und andern Gutes zu tun. Wiccas glauben, dass eine schlechte Tat dreifach auf einen zurückfalle. Wenn sie sich zu ihren Festen treffen, ziehen sie einen magischen Kreis um sich. – Das Wiccatum, ist die verbreitetste neuheidnische Bewegung. Die «Hexenreligion» ist in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in England entstanden und ist Mixtur aus vorchristlichen, ägyptischen, indianischen und anderen Elementen. Die meisten Wiccas beziehen sich jedoch auf das Keltentum. Ihre Mitglieder sind davon überzeugt, dass Magie existiert und sie praktizieren sie auch. Im Zentrum dieses Hexenglaubens stehen eine weibliche und eine männliche Gottheit, die gleichgestellt sind. Eine sehr reichhaltige Ritualwelt und die Orientierung an Mondphasen und Jahreszyklen sind wichtige Bestandteile des Wiccatums. – In dieser Sendung von Peter Jaeggi treten auf: ein Hexenehepaar samt einiger ihrer Rituale, Wiccaforscherinnen und ein Sektenbauftragter der katholischen Kirche.

 

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Traumpfade

der australischen

Ureinwohner

Schweizer Radio DRS1

«Doppelpunkt»

 

Die «Traumzeit» der Aborigines, der australischen Ureinwohner, gehört zu den faszinierendsten, geheimnisvollsten und komplexesten Schöpfungsmythen der Menschheit. Über dem fünften Kontinent liegt ein imaginäres Netz von Traumpfaden, auf denen sich Schöpfungswesen bewegen. Sie geben den Menschen die Seele und holen sie nach dessen Tod zurück. Felsen, Wasserlöcher, Berge und Flüsse: seit vermutlich 60 000 Jahren sind sie den Aborigines heilige Kultstätten. Dabei ist «Traumzeit» eher eine Vorstellung des weissen Mannes. In den Sprachen der Aborigines-Stämme existiert weder dieser Begriff, noch die Vorstellung, die er vorgibt. Die «Traumzeit», das Schöpfungsgeschehen, kennt nämlich weder Anfang noch Ende.

Was die Traumzeit wirklich ist, was es mit der Regenbogenschlange auf sich hat und von den Albträumen der Aborigines erzählt diese Sendung von Peter Jaeggi.

 

 

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