Radiosendungen

Ein Zufluchtsort für missbrauchte Menschenaffen

Sie wurden angeschossen oder illegal als Haustier gehalten: zu Besuch bei den Orang-Utans auf Sumatra, die auf ein besseres Leben warten.

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Arbeitslos, geschunden und verehrt:    Elefanten in Burma

                                                                                                    Foto © Peter Jaeggi

Nirgendwo gibt es so viele Arbeitselefanten wie in Burma. Ein Grossteil der über fünftausend Tiere ist arbeitslos. Ein Holzschlagmoratorium der neuen Regierung zum Schutz der letzten Wälder hat die grossen Säuger zum Nichtstun verurteilt. Für viele eine Katastrophe – auch für die Elefantenführer.

 

Der Unterhalt eines Elefanten ist teuer. Fehlt das Geld, beginnt das Leiden. Elefanten gelten in Burma und in anderen buddhistischen Kulturen als «heilig». Allen voran die weissen Elefanten. Umso unverständlicher ist es, dass in Burma ausgerechnet diese seltenen Tiere quälerisch gehalten werden. Die meisten sind psychisch krank, weil sie ihr Leben in kurzen Ketten verbringen müssen. Aber auch den wildlebenden Elefanten im Land geht es schlecht. Durchschnittlich jede Woche töten Wilderer eines dieser Tiere und ziehen ihm die Haut ab. Die Wilderei ist wegen der vielen bürgerkriegsähnlichen Konfliktherde im Land schwer unter Kontrolle zu bringen.

 

Eine Dokumentarsendung von Peter Jaeggi in der "Passage" von Schweizer Radio SRF2, 22.6.2018 

 

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Die Leiden des Kardinals – marine Zierfische unter Druck

 

Banggai-Kardinalbarsch. Foto © Peter Jaeggi.

 

 

Aquarienfische sind zahlenmässig die häufigsten «Haustiere». Bunte Meeresfische mit ihren faszinierenden Mustern begeistern Jung und Alt. Kaum bekannt ist jedoch, woher diese Fische kommen und welche Tragödien teilweise dahinter stecken. 

 

Etwa 99 Prozent aller marinen Zierfische sind nicht etwa gezüchtet – es sind Wildfänge. Das kann eine Tierart zum Aussterben bringen. Peter Jaeggi zeigt dies am Beispiel des indonesischen Banggai-Kardinalfisches auf. Hinzu kommt, dass ein grosser Teil der Meeresaquarienfische auf dem Weg vom Fang bis ins Aquarium stirbt. Vor diesem Hintergrund stehen auch Pläne wie das «Ozeanium» des Basler Zoos in der Kritik – ein Riesen-Aquarium mit Hunderttausenden von Meeresfischen. Auch in Sinsheim bei Heidelberg ist ein gigantisches Meeres-Aquarium geplant. 

 

Eine Dokumentation von Peter Jaeggi, Schweizer Radio SRF2 Kultur, «Passage», 5.5.2017 

 

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                                                                                                                                                    Foto © Peter Jaeggi

Plötzlich Uran im Körper

Anfang 2017 fand der Schweizer Arzt und Wissenschaftler Thomas Carmine (Foto) im Urin seiner Patienten teilweise grosse Mengen Uran - woher es kam, ist bis heute rätselhaft.

Klar ist: Seit Jahrzehnten verseuchen Landwirte unsere Äcker mit diesem Schwermetall. Das radioaktive und giftige Element Uran ist zunächst einmal in vielen Phosphatdüngern enthalten. Uran ist aber auch ein natürlicher Bestandteil des Bodens. Doch so viel ist auch gesichert - dass menschliche Aktivitäten aus ihm einen gefährlichen Stoff machen.

Uran dient nicht nur als Brennstoff für Atomkraftwerke, es wird auch zu panzerbrechender Munition verarbeitet. Noch sind die Grenzwerte in der Schweiz und im umliegenden Europa nicht überschritten, eine gesundheitliche Gefährdung konnte noch nicht systematisch nachgewiesen werden - aber Vorsicht, sagen Experten, ist dennoch angesagt.

Eine Recherche zu einer bislang unbekannten Gefahr.

Eine Sendung von Peter Jaeggi, «Kontext», Schweizer Radio SRF2, 5.12.2017

 

 

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Der Untergang der Britannic, Schwester        der Titanic

Das ultimative Grand Hotel der Meere soll sie werden und die Titanic an Luxus übertreffen: der englische Transatlantik-Liner «Britannic». 270 Meter lang, Platz für mehr als 3700 Menschen. Es ist die jüngste Schwester der «Titanic», neben der «Olympic» der dritte Vierschoner der gleichen Baureihe.

 

Nach der «Titanic»-Tragödie von 1912 wird die «Britannic» noch während der Bauphase überarbeitet. Doch plötzlich: Abbruch des Innenausbaus. Ersteklasse-Kabinen werden zu Operationssälen, über 3000 Krankenbetten kommen an Bord. Die «Britannic» wird 1914 nach dem Ausbruch des 1. Weltkrieges zum Lazarettschiff. Am 21. November 1916 wird in der Ägäis selber zum Kriegsopfer – versenkt von einer Seemine. Fast alle an Bord überleben. 

 

Seit mehr als hundert Jahren ist die «Britannic» das weltgrösste Passagierschiff-Wrack, grösser als die «Titanic». Und es ist in Privatbesitz. Der britische Autor und Dokumentarfilmer Simon Mills kaufte es dem britischen Staat vor Jahrzehnten für einen Spottpreis ab. Ein exklusives Schnäppchen.

 

Mills schrieb Bücher über die «Britannic» und keiner kennt sie so gut wie er. «Sie ist für mich ein zweischneidiges Schwert», erzählt er in seinem Haus in der Nähe von Schloss Windsor. «Einerseits ist sie ein Quell der Freude – andererseits verursacht sie Kopfschmerzen.»

 

Ursprünglich sei das Schiff nur ein Hobby gewesen, jetzt sei es viel mehr geworden. «Mit den Rechten des Besitzers trage ich auch eine Verantwortung dafür, dass sie auch in Zukunft sicher geschützt bleibt.» Denn die «Britannic» ist ein begehrtes Wracktauchziel. Allerdings liegt ihr Grab auf rund 120 Metern Tiefe. Gefahrlos ist sie nur per U-Boot erreichbar.

 

Simon Mills besuchte sie 1995 erstmals. Er erinnert sich an die Tauchfahrt mit einem Mini-Atom-U-Boot: «Ich guckte durch ein sehr kleines Bullauge. Natürlich war es schön, das Schiff so nah zu erleben. Aber dieses grünliche Licht! Das liess die Britannic ziemlich gruselig erscheinen.» Mehr Spass habe nachher im bequemen Sessel sitzend das auf der Fahrt gedrehte Video gemacht.

 

Die «Britannic» ist auch nach hundert Jahren gut erhalten. Das bestätigt der Schweizer Taucher Jean-Claude Chappuis. Nach einer Vorbereitungszeit, die sich mit allen Bewilligungen über zwei Jahre dahinzog, machte er sich 2012 gemeinsam mit einem internationalen Team auf den Weg nach zur Britannic. Freitauchend, mit speziellen Atemluftmischungen, jeder mit einer 80 Kilo schweren Ausrüstung.

 

Zuerst wurde die sogenannte Shotline zum Wrack hinuntergelassen, ein etwa 150 Meter langes Seil. An ihm zieht man sich bei zu starker Strömung hinunter und nachher wieder hoch. Noch heute erzählt Chappuis voller Emotionen darüber: «Als ich auf 60 Metern Tiefe war und ich das Wrack auf der Seite vor mir liegen sah ... Also das war ... wie soll ich sagen? Ein Glücksgefühl ... unbeschreiblich.»

 

Der riesige Antriebs-Propeller, die Überreste der grossen Kamine, das mit Korallen und Schwämmen bewachsene Metall ... Nach etwa 25 Minuten Wrackbesuch beginnt wegen der grossen Tiefe das stundenlange Auftauchprozedere.

 

Mit einem U-Boot läuft es schneller und bequemer. So taucht der russische Mini-U-Boot-Pilot Dimitri Thomashovmit seiner «Triton» seit Jahren regelmässig zum berühmten Wrack. In etwa fünf Minuten ist er jeweils unten. «Es ist dort unten sehr ruhig, eine wunderbare friedliche Atmosphäre», sagt das Mitglied der Russischen Geografischen Gesellschaft. «Das Schiff ist unbeschreiblich gross, man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Ich verspüre jedes Mal einen grossen Respekt.»

 

Eine  Dokumentarfeature von Peter Jaeggi, Schweizer Radio SRF2, "Passage", 17.6.2016

 

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Dreamtime – Traumpfade                              der australischen Ureinwohner


Die «Traumzeit» der Aborigines, der australischen Ureinwohner,  gehört zu den faszinierendsten und wohl auch komplexesten Schöpfungsmythen der Menschheit. Über dem fünften Kontinent liegt ein imaginäres Netz von Traumpfaden, auf denen sich die Schöpfungswesen bewegen. Sie geben den Menschen die Seele und holen sie nach dessen Tod zurück. Felsen, Wasserlöcher, Berge und  Flüsse: seit vermutlich über 60 000 Jahren sind sie den Aborigines heilige Kultstätten. Dabei ist «Traumzeit» eher eine Vorstellung des weissen Mannes. In den Sprachen der Aborigines-Stämme  existiert weder dieser Begriff, noch die Vorstellung, die er vorgibt. Die «Traumzeit», das Schöpfungsgeschehen,  kennt nämlich weder Anfang  noch Ende. Was die  Traumzeit wirklich ist, was es mit der Regenbogenschlange auf sich hat und von den Albträumen der Aborigines erzählt diese Sendung.

 

Eine Dokumentarsendung von Peter Jaeggi,

Radio SWR2, "Wissen",  10.7.2015

 

 

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Killerpillen – Medikamentenfälschung

Medikamente, die töten: Eine Studie in Tanzania deckte auf, dass fast 40 Prozent der getesteten Antimalaria-Tabletten zu wenig Wirkstoff enthalten. Für betroffene Patienten - häufig die Ärmsten der Armen - kann dies tödliche Folgen haben.

Weltweit sind bisher Hunderte von Menschen an den Folgen eines Hustensirups gestorben, der ein Antifrostmittel enthielt. Impfampullen, die nur Wasser enthalten, Verhütungspillen mit Mehl, Antiaidsmedikamente ohne Wirkstoffe... Gefälscht wird fast alles.

Medikamentenfälschungen werden heute vom organisierten Verbrechen in grossem Stil betrieben. Es ist ein Milliardengeschäft. Wieviele Opfer es fordert, darüber gibt es lediglich Vermutungen. 

Wer fälscht und wie arbeiten Fälscher? Wer sind die Opfer? Was wird weltweit gegen Fälscher unternommen? 

In der Dokumentarsendung von Peter Jaeggi kommen zu Wort: der Leiter der Fälscher-Task Force der Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf, ein ehemaliger FBI-Agent und Fälscherjäger in New York, ein Vertreter der Schweizer Pharmaindustrie, die Geschäftsleiterin von Swissmedic, der Direktor des Schweizerischen Tropeninstitutes STI und ein Wissenschaftler der ETH Zürich.

Autor/in: Peter Jaeggi

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Tatort

Klassenzimmer

Peter Jaeggi in der 1. Klasse

 

rpd. Lehrerinnen und Lehrer. Ausserhalb des Elternhauses gibt es im Leben eines Menschen wohl kaum prägendere Persönlichkeiten. Davon erzählt aus Anlass des zu Ende gehenden Schuljahres eine Reihe von bewegenden Geschichten. Es sind einschneidende Erlebnisse, die da aus der Schulbank von damals kommen. Eine ehemalige Schülerin und heutige Schauspielerin berichtet zum Beispiel von einem Lehrerbrief, der zum Talisman wurde. Eine andere Geschichte beginnt mit zwei handfesten Ohrfeigen und endet mit einer Freundschaft, die bis heute gehalten hat. Zu hören in dieser Sendung von Peter Jaeggi sind aber auch Geschichten voller Sadismus und Brutalität, die lebenslänglich nachwirken. 

 

«Doppelpunkt», SR DRS, 23.9.2010

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Varanasi sehen

und sterben

Der 2500 Kilometer lange Ganges ist der heiligste aller Flüsse Indiens. Brennpunkt der Gangesverehrung ist Varanasi, das frühere Benares. Viele alte Menschen verbringen ihre letzten Tage in dieser heiligen Pilgerstadt. Der Glaube der frommen Hindus besagt nämlich: Wer in Varanasi stirbt und wessen Asche dem Fluss übergeben wird, kann sich dem Kreislauf der Wiedergeburt entziehen. Das Wasser transportiert die Seelen zum Ort des ewigen Lebens. Varanasi sehen und sterben.– Peter Jaeggi begleitet in diesem «Atlas» einen frommen Pilger, trifft heilige Männer, verfolgt Totenrituale und wirft auch einen Blick auf durchaus lebendige Seiten dieser nordindischen Stadt.

 

«Atlas», Schweizer Radio DRS2, 22.8.2010

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Foto SWR2


Risiko-Typen –

An die Grenzen und darüber hinaus

 

Der Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck erkletterte oder besser: er rannte die einst sensationslüstern bezeichnete «Mordwand», die tausend Meter hohe Eigernordwand, in zwei Stunden und 47 Minuten hoch. Der Mann sei verrückt hiess es, lebensmüde. Er selber sieht es anders: «Ich habe zuvor hart trainiert und ich wusste: es funktioniert.» Das erzählt er in dieser Sendung von Peter Jaeggi.

 

Ein bisschen ähnlich argumentiert der Basejumper Martin Schürmann. Er stürzt sich von hohen Felsen und öffnet seinen Fallschirm im letzten Augenblick. «Das Wichtigste ist die seriöse Vorbereitung», sagt der Mann, zu dessen Hobby selbst der Extrembergsteiger Steck bemerkt: «Das würde ich nie tun – viel zu gefährlich.»

 

Wahrscheinlich würde Martin Schürmann dasselbe über den Haiforscher Erich Ritter sagen. Während Dreharbeiten biss ihm ein Hai eine Wade weg. Der Biologe überlebte nur mit viel Glück. Er sagt auch heute noch: «Haie sind nicht gefährlich; es gibt nur gefährliche Situationen.»

 

Risiko, «Risikomenschen» sind keine objektiven Begriffe. Je nach Standpunkt, je nach Erfahrung, Wissen und persönlicher Betroffenheit wird Risiko ganz unterschiedlich beurteilt. Oder wie der Risikoforscher Roland Scholz sagt: «Risiko ist ein Konstrukt.»

 

Einigkeit scheint darüber zu bestehen, wann ein Mensch am ehesten ein Risiko eingeht. «Dann, wenn er sich etwas aus seiner Sicht Positives davon verspricht», sagt Scholz. Einen Adrenalinschub, öffentliche Anerkennung, materieller Gewinn oder, so der Basejumper Martin Schürmann: «Freiheit und ein Glücksgefühl.»

 

10. Juli 2010, «Wissen», SWR2

 

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Video zur Sendung hier 

Betruf (Nachweis:

Schweiz, Landesbibliothek).

 

Die Macht der Musik: Rufe

 

Rufe sind zusammen mit Feuerzeichen frühste Formen der Telekommunikation. Das Jodeln etwa soll aus bestimmten Signalrufen heraus gewachsen sein. So lautert eine der Theorien. Genau so wie das Kulning in Schweden und Norwegen. Das «schwedische Jodeln», wie es fälschlicherweise manchmal genannt wird, hat seinen Ursprung in Lock- und Warnrufen für Kühe. – Ein Schaffhauser Nachtwächter als Zeitansager, Betrufe von Hirten, die Rufe von Waldarbeitern aus dem Schwarzwald und das so genannte «Aussingen» auf dem legendären deutschen Schulsegelschiff Gorch Fock sind weitere Kommunikationsrufe, die in dieser Sendung von Peter Jaeggi zu Ohren kommen.

 

Radio SWR2, "Wissen" 30.12.2008

 

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Schnittwunden –

Folgen des steigenden Fleischkonsums («Doppelpunkt» SR DRS)

                                                                                       Foto: Wiki Commons

 

 

Der Fleischkonsum steigt weltweit. Das wird immer mehr zum Problem, wie Peter Jaeggi in dieser breit recherchierten Dokumentarsendung zeigt. Laut der UNO verursacht die damit verbundene Viehhaltung einen schönen Teil der schädlichen Treibhausgase. Der Ressourcenverbrauch ist enorm. Ein Kilo Fleisch benötigt für seine Herstellung etwa zehn Mal mehr Land als die Produktion von einem Kilo pflanzlicher Nahrung. In Industrie- und Schwellenländern reicht das Land nicht mehr aus, um das Futter fürs Vieh herzustellen. Man weicht in Entwicklungsländer aus. Dort entstehen riesige Monokulturen. Auf Kosten der dortigen Kleinbauern, die ihr Land verlieren, und auf Kosten der Umwelt. 

 

Sendung vom 10. Juni 2010 (DRS1) und 11. Juni (DRS2)

 

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Im Reich der Riesenschlangen

Netzpyton. Foto © Mark Auliya.

 

Netzpythons sind die längsten Schlangen der Welt. Ihren Tag verbringen in der Dunkelheit von Höhlen. Eine dieser Höhlen befindet sich auf Westflores in Indonesien. Die alte Bäuerin Sabina Adus wohnt in der Nähe einer solchen Höhle. Sie erzählt, dass sie eines Abends eine Netzpython beobachtete, wie sie sich das Schwein ihres Nachbarn schnappte. Nach zwei Stunden war das Schwein in der Schlange verschwunden. In der Netzpythonhöhle leben fünf verschiedene Fledermaus- und Flughundarten - die Nahrung der Netzpython. Der Untergrund der Höhle besteht aus Fledermausdreck und Schlamm.

 

Eine Dokumentarsendung von Peter Jaeggi,

Radio SWR2, "Wissen",  20.9.2010

 

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Auf der Suche nach dem Regenbogen

Geschichten aus der Seele des Opals

rpd. Jedes Bild von ihm ist eine flüchtige Momentaufnahme. Der Opal lebt vom Licht. Je nach Bewegung sprüht und funkelt er in allen Farben des Regenbogens. Die Menschen, die nach ihm suchen, häufig kauzige Einzelgänger, bleiben ihm auch dann treu, wenn sie ihn nicht finden. Die Hoffnung auf das Glück von Morgen ist stärker. Und zu fantastisch die Geschichten über unvermittelten Reichtum. Peter Jaeggi stieg in der südaustralischen Wüste in Minenschächte, traf Menschen, die dem Stein schon ein Leben lang verfallen sind. Mit allen Konsequenzen. Es ist eine Reise auf der Suche nach der Seele des wohl schönsten aller Edelsteine. – Rund 95% aller Opale werden in Australien gefunden. Eine Sendung aus Anlass der «Baselworld», Weltmesse für Uhren und Schmuck, vom 18. bis 25. März 2010.

 

 

«Doppelpunkt», Schweizer Radio DRS1, Donnerstag 11. März 201

 

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Lärmhölle Ozean – Die akustische Meeresverschmutzung tötet Wale

 

Erdölfirmen schiessen mit Schallkanonen unvorstellbar laut in den Meeresgrund, um neue Vorkommen finden. Seestreitkräfte spüren mit Sonaren feindliche U-Boote auf. Dazu kommen die weltweit über 90 000 Handelsschiffe, deren Propeller und Motoren häufig einen derartigen Lärm verursachen, dass sie unter Wasser lange vor der Ankunft hörbar sind. – Die einst so poetisch beschriebene Welt der Stille ist zur Lärmhölle geworden. Peter Jaeggi berichtet in dieser Dokumentarsendung, wie Wale und Delfine vertrieben, von Schallwellen getötet, verletzt und behindert werden. Die akustische Meeresverschmutzung ist zu einer existenziellen Bedrohung für fast alle Meerestiere geworden. Zu Wort kommen prominente Meeresbiologinnen und -biologen und der verantwortliche Admiral der US Navy, viele Wale und vor allem sind eindrückliche Originalaufnahmen von den wichtigsten Lärmquellen zu hören.

 

Eine Sendung von Peter Jaeggi, Radio SWR2, "Wissen", 17.10.2008

 

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Fünf Jahre nach dem Tsunami –

Nachwirkungen der grossen Flut  

rpd. Am 26. Dezember werden es fünf Jahre her sein, seit der Tsunami als Jahrhundertkatastrophe vermutlich über 200 000 Menschen tötete. Die grosse Flut löste eine noch nie gesehene, weltweite Solidaritätswelle aus. In der Schweiz spendeten über eine Million Menschen der Glückskette insgesamt 227 Millionen Franken für die Nothilfe und den Wiederaufbau. Peter Jaeggi zeigt im ersten Teil der Sendung, welche Erfahrungen Hilfswerke vor Ort machten und was sie aus Fehlern gelernt haben. Der zweite Teil führt nach Aceh im westlichen Zipfel der indonesischen Insel Sumatra. Aceh wurde vom Tsunami am schlimmsten heimgesucht. Die Katastrophe half aber auch mit, einen Bürgerkrieg zu beenden. Dieser Doppelpunkt zeigt, wie der Wiederaufbau die Provinz politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich verändert hat.

Doppelpunkt, Schweizer Radio DRS1, DO 26. November 20.03 - 21 Uhr

(Wiederholung Freitag 26. November 15.03 - 16 Uhr, DRS2)

 

Hier hören.

 

 

«Glückskette aktuell»auf DRS1  jeweils am Sonntag um 09.45 Uhr.

 

Verschiedene Kurz-Sendungen zum Thema «Fünf Jahre nach dem Tsunami» während des ganzen Monats November.  

 

Therapiegarten Rehaklinik Zurzach

Schweizer Radio DRS2  «Wissenschaft», 3.10.2009


Pflanzen mit all ihren Farben, Formen und Düften haben im Spiel mit den Jahreszeiten eine positive Wirkung auf das psychische und physische Wohlbefinden des Menschen. Diese Erkenntnis macht sich die Gartentherapie zunutze. Zum Beispiel in der Rehaklinik im aargauischen Bad Zurzach. Dort liegt ein 4000m2 grosser Therapie- und Erlebnisgarten samt Gewächshaus. In den vergangenen zwei Jahren wurde in Zurzach – erstmals in der Schweiz – eine wissenschaftliche Wirkungsanalyse eines Therapiegartens gemacht. Die Erkenntnis: kranke Menschen machen bessere  Rehabilitations-Fortschritte, wenn der Garten ins Therapieprogramm einbezogen wird

Therapiegarten
Therapiegarten Bounce.mp3
MP3 Audio Datei 7.6 MB

Im Dialog mit dem Jenseits (SWR2 / Wissen)

Verstorbene, die sich aus dem Jenseits melden. Geisterstimmen, die sich plötzlich in ein Telefongespräch einmischen. Möbelstücke, die sich von selber bewegen. Menschen, die erzählen, sie seien im Jenseits gewesen. Eine Schachpartie zwischen einem lebenden und einem toten Großmeister: Die Faszination Jenseits kennt keine Grenzen. In einer Dokumentation stellt Peter Jaeggi prominente paranormale Ereignisse vor, die zum Teil auch in der Ausstellung "Goodbye and Hello - Im Dialog mit dem Jenseits" im Berner Museum für Kommunikation geschildert werden.



Hugo Jaeggi

Fotografie

Eine grosse Ausstellung über einen grossen Schweizer Fotografen in Basel. Noch bis 16.12.2019

 

Und der Dokumentarfilm

über ihn. Noch bis 15.12.19 abrufbar.

 

Video über die Europa-Première des Films über Hugo Jaeggi.

Grosse Monografie über Hugo  Jaeggi.

Unterwasserlärm

tötet

Bild in den Weltraum geschossen

Zusammen mit Roland Schmid und Magnum-Fotografen realisierte ich im Jahr 2000 das Buch sowie internationale Ausstellungen mit dem Titel «Als mein Kind geboren wurde, war ich sehr traurig». Eine Dokumentation über die Spätfolgen des Chemiewaffeneinsatzes im Vietnamkrieg, erschienen bei Lenos.

 

Eines von Roland Schmids Bildern, das im Buch publiziert ist (siehe oben), wurde zusammen mit 99 andern Fotografien am 20. November 2012 an Bord des Kommunikations-Satelliten EchoStar XVI in den Weltraum geschossen. Dies im Rahmen eines Projektes des amerikanischen Künstlers und Geografen Trevor Paglen. Auf einer speziell beschichteten CD mit dem Titel «The Last pictures» steht unser Bild nun für eine Ewigkeit in rund 35 000 Kilometern Höhe geostationär im Weltall.

 

Mehr zum Projekt hier.

Der EchoStar XVI

Sesseli hören

«Man denkt,

ein Kind kann

nicht sterben»

Wenn ein Familienmitglied von einer schweren Krankheit heimgesucht wird, dann trifft es die ganze Familie. Vor allem Kinder müssen mit schwierigen Gefühlen zurechtkommen. «Man denkt, ein Kind kann nicht sterben», sagt zum Beispiel Bettina, die eine Schwester an Leukämie verloren hat. In dieser Sendung von Peter Jaeggi erzählen Kinder und Erwachsene, wie sie die Krebserkrankung eines Elternteils oder von Geschwistern erleben oder erlebt haben. Was besonders schwer war, was ihnen dabei geholfen hat und was sie an Erfahrungen mitnehmen.

 

Schweizer Radio DRS

 

Hier hören 

Interview Kinder und Krebs.pdf
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Zu diesem PDF: 

Wie gesunde Kinder die Krebserkrankung von Eltern und Geschwistern erleben.

Ein Gespräch

über schwierige Wege

und was unterwegs helfen könnte

Interviewpartner(in): Dr. Andrea Grether, Kinder- und Jugendpsychiaterin mit eigener Praxis in Basel. Dr. Alain Di Gallo, Kinder- und Jugendpsychiater, Chefarzt des Kinder- und Jugend-psychiatrischen Dienstes Baselland.

 

Wicca –

Die Religion

der Hexen

«Wissen»

Radio SWR2

Sie nennen sich Hexen und ihr wichtigstes Ziel ist es, der Natur und andern Gutes zu tun. Wiccas glauben, dass eine schlechte Tat dreifach auf einen zurückfalle. Wenn sie sich zu ihren Festen treffen, ziehen sie einen magischen Kreis um sich. – Das Wiccatum, ist die verbreitetste neuheidnische Bewegung. Die «Hexenreligion» ist in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in England entstanden und ist Mixtur aus vorchristlichen, ägyptischen, indianischen und anderen Elementen. Die meisten Wiccas beziehen sich jedoch auf das Keltentum. Ihre Mitglieder sind davon überzeugt, dass Magie existiert und sie praktizieren sie auch. Im Zentrum dieses Hexenglaubens stehen eine weibliche und eine männliche Gottheit, die gleichgestellt sind. Eine sehr reichhaltige Ritualwelt und die Orientierung an Mondphasen und Jahreszyklen sind wichtige Bestandteile des Wiccatums. – In dieser Sendung von Peter Jaeggi treten auf: ein Hexenehepaar samt einiger ihrer Rituale, Wiccaforscherinnen und ein Sektenbauftragter der katholischen Kirche.

 

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