B U C H A U S Z Ü G E  H I E R  K L I C K E N

 

408 S. Broschur. 225 x 115 mm Vierfarbig. Inkl. herausklappbare

4farbige Atomkarten.  

Preis Fr. 34.- / Euro ca. 22.- Lieferung  in die Schweiz und ins Fürstentum Liechtenstein versandkostenfrei.

 

Was nuklare Katastrophen anrichten. Geschichten von der Atomfront. Porträts, die unter die Haut gehen. Spannende Hintergrundinformationen. Von  den Atombombenversuchen im Pazifik bis zu den Super-GAUs von Tschernobyl und Fukushima.

 

Ein  nukleares Lesebuch. Ein vielfältiges Sachbuch, das  umfassende  und aktuelle Einblicke ins weltweite nukleare Geschehen bietet.



 

Erschienen im Lenos Verlag Basel.

 


 

 

I N H A L T S V E R Z E I C H N I S

 

Das menschliche Mass. Vorwort. Peter Jaeggi  

 

Tschernobyl für immer. Erschreckende Blicke 

hinter die Kulissen der Atomindustrie. Alain de Halleux  

 

Strahlenbrand. Interviews mit Liquidatoren. Peter Jaeggi  

 

Das Tschernobyl-Collier. Interview mit einer Liquidatorin. 

Anja Boromandi 

 

Mit dem eigenen Blut bezahlt – Erinnerungen an die Umsiedlung 

in Belarus. Peter Jaeggi 

 

Valentina Massan, das tragische Schicksal eines 

Tschernobyl-Flüchtlings. Christoph Müller und Natalja Wukolowa 

 

«Ich bin Tschernobyl». Einführung zu den Fotografien. 

Andrei Ljankewitsch 

 

Bildteil. Die Pilze. Andrei Ljankewitsch 

 

Soboli – Ein Dorf zwischen Leben und Tod. Ein verstrahltes Dorf, wo niemand mehr leben dürfte. Peter Jaeggi 

 

Das Leben vor und nach Tschernobyl – Die neue Zeitrechnung. Erinnerungen an den GAU und die Folgen. Peter Jaeggi 

 

Vom täglichen Kampf mit der Verstrahlung. Peter Jaeggi 

 

«Unlieb» – Ein Strahl auf der Erde. 

Leben in einem verlassenen Dorf. Anna Kowalewski 

 

Radioaktivität macht auch die Seele krank. 

Psychische Folgen von Tschernobyl. Peter Jaeggi 

 

Republik Moldau: Verheimlichung mit katastrophalen Folgen.

Peter Jaeggi  

 

Selbst die kleinste radioaktive Dosis ist gefährlich. 

Interview mit Prof. Rosa Gontscharowa. Peter Jaeggi  

 

Schulfach Radioaktivität. Kinder lernen den Umgang 

mit dem unsichtbaren Feind. Peter Jaeggi 

Bildteil. Der Wald. Andrei Ljankewitsch  

 

Erkundungen im Höllenparadies. 

Augenschein in der Todeszone. Peter Jaeggi 

 

Geheim und verheimlicht. Interview mit dem Vorsitzenden

der Grünen Partei von Belarus. Peter Jaeggi 

 

«Es gibt keine sicheren Atomkraftwerke». Interview 

mit Wladimir Kusnezow über atomare Altlasten in der 

Ex-Sowjetunion und schwimmende AKW. Peter Jaeggi 

 

Majak: «Die verseuchteste Zone der Erde». 

Stefan Füglister und Peter Jaeggi 

 

Atom-U-Boote – Höchst gefährlich auch im Schrottzustand. 

Peter Jaeggi

 

Bildteil. Das Moor Morotschno. Die Moosbeeren. 

Andrei Ljankewitsch 

 

Die Apokalypse, die es nicht gegeben hat.

Valentin Akudowitsch und seine Sicht von Tschernobyl 

 

«Wir müssen Tschernobyl begreifen als etwas, 

was uns in der Zukunft bedroht».

Interview mit Swetlana Alexijewitsch. Peter Jaeggi 

 

Drei Monologe über «wandelnden Staub» 

und «sprechende Erde». Swetlana Alexijewitsch

 

Das grosse Schweigen oder

Die gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl. Susan Boos 

 

Tschernobyl und die Schweiz. Susan Boos 

 

Kinder, Krebs und AKW. 

Folgen ionisierender Strahlung bei Kindern. Susan Boos

 

Bildteil. Die unechte Radioaktivität. Andrei Ljankewitsch

 

Risse im Kernmantel – Das AKW Mühleberg auf dem Prüfstand. Susan Boos 

 

Die musealen Meiler von Beznau, 

die älteste Atomanlage der Schweiz. Susan Boos 

 

Keine Evakuierungspläne, kleine Versicherungen. 

Der Schweizer AKW-GAU von 1969 und

Folgen einer möglichen neuen AKW-Katastrophe. Susan Boos  

 

Atomnation Frankreich und das AKW-Revival. Susan Boos  

 

Rückbau und Ausstieg. Susan Boos 

 

Atommüll für immer. «Endlagerung» in Deutschland 

und in der Schweiz. Susan Boos  

 

Fukushima 3 / 11 – «Flieht! Ich bitte euch ...» Yumi Kikuchi  

Ein Aufruf des Schauspielers Taro Yamamoto 

 

Strahlende Südsee – Atombomben «zum Wohle 

der Menschheit». Die atomaren Tragödien im Pazifik.

Carmen C. H. Petrosian-Husa 

 

Der nukleare Pazifik. Die A-Waffen-Versuche der USA, 

Grossbritanniens und Frankreichs. Carmen C. H. Petrosian-Husa  

 

Die Republik Marshall-Inseln. Carmen C. H. Petrosian-Husa  

 

Das Meer als «Endlager». Peter Jaeggi 

 

Was Radioaktivität in den Ozeanen anrichtet. Peter Jaeggi 

 

Tschernobyl – Was wir nie vergessen werden, 

wie es uns verändert, was es uns gelehrt hat. Peter Jaeggi 

 

Infokarten von Matthias Engesser und Esther Schönthal

• Marshall-Inseln  

• Standorte nuklearer Reaktoren, weltweite Verteilung 

auf dem Land und in den Ozeanen (ausklappbare Karte)  

• Standorte nuklearer Reaktoren und deren Gefährdung 

durch Erdbeben (ausklappbare Karte)  

• Durch Tschernobyl verursachte Cäsium-137-Ablagerungen 

in Europa  

• Weltweite Verteilung von Atommüll 

(Standorte auf dem Land und in den Ozeanen)  

• Weltweite Verteilung von Atombombentests und radioaktiv stark verstrahlte Gebiete  

• Weltweite Uranproduktion und -reserven 

Atom-Abc. Erklärung häufig verwendeter Begriffe 

 

Autorinnen und Autoren 

 

Quellen 

 

Bücher zum Thema 

 

Links  

 

Index 


 

 

 

 



Unterwasserlärm

tötet

Bild in den Weltraum geschossen

Zusammen mit Roland Schmid und Magnum-Fotografen realisierte ich im Jahr 2000 das Buch sowie internationale Ausstellungen mit dem Titel «Als mein Kind geboren wurde, war ich sehr traurig». Eine Dokumentation über die Spätfolgen des Chemiewaffeneinsatzes im Vietnamkrieg, erschienen bei Lenos.

 

Eines von Roland Schmids Bildern, das im Buch publiziert ist (siehe oben), wurde zusammen mit 99 andern Fotografien am 20. November 2012 an Bord des Kommunikations-Satelliten EchoStar XVI in den Weltraum geschossen. Dies im Rahmen eines Projektes des amerikanischen Künstlers und Geografen Trevor Paglen. Auf einer speziell beschichteten CD mit dem Titel «The Last pictures» steht unser Bild nun für eine Ewigkeit in rund 35 000 Kilometern Höhe geostationär im Weltall.

 

Mehr zum Projekt hier.

Der EchoStar XVI

Sesseli hören

Agent Orange

Auch fast 40 Jahre nach dem Ende des letzten Vietnamkrieges: Noch immer leiden Hunderttausende von Menschen an den Spätfolgen des dioxinhaltigen Entlaubungsmittels «Agent Orange». Die USA setzten diese Chemiewaffe ein, um Wälder zu entlauben, in denen sich der Gegner fortbewegte.


Mehr hier.

«Man denkt,

ein Kind kann

nicht sterben»

Wenn ein Familienmitglied von einer schweren Krankheit heimgesucht wird, dann trifft es die ganze Familie. Vor allem Kinder müssen mit schwierigen Gefühlen zurechtkommen. «Man denkt, ein Kind kann nicht sterben», sagt zum Beispiel Bettina, die eine Schwester an Leukämie verloren hat. In dieser Sendung von Peter Jaeggi erzählen Kinder und Erwachsene, wie sie die Krebserkrankung eines Elternteils oder von Geschwistern erleben oder erlebt haben. Was besonders schwer war, was ihnen dabei geholfen hat und was sie an Erfahrungen mitnehmen.

 

Schweizer Radio DRS

 

Hier hören 

Wicca –

Die Religion

der Hexen

«Wissen»

Radio SWR2

Sie nennen sich Hexen und ihr wichtigstes Ziel ist es, der Natur und andern Gutes zu tun. Wiccas glauben, dass eine schlechte Tat dreifach auf einen zurückfalle. Wenn sie sich zu ihren Festen treffen, ziehen sie einen magischen Kreis um sich. – Das Wiccatum, ist die verbreitetste neuheidnische Bewegung. Die «Hexenreligion» ist in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in England entstanden und ist Mixtur aus vorchristlichen, ägyptischen, indianischen und anderen Elementen. Die meisten Wiccas beziehen sich jedoch auf das Keltentum. Ihre Mitglieder sind davon überzeugt, dass Magie existiert und sie praktizieren sie auch. Im Zentrum dieses Hexenglaubens stehen eine weibliche und eine männliche Gottheit, die gleichgestellt sind. Eine sehr reichhaltige Ritualwelt und die Orientierung an Mondphasen und Jahreszyklen sind wichtige Bestandteile des Wiccatums. – In dieser Sendung von Peter Jaeggi treten auf: ein Hexenehepaar samt einiger ihrer Rituale, Wiccaforscherinnen und ein Sektenbauftragter der katholischen Kirche.

 

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Traumpfade

der australischen

Ureinwohner

Schweizer Radio DRS1

«Doppelpunkt»

 

Die «Traumzeit» der Aborigines, der australischen Ureinwohner, gehört zu den faszinierendsten, geheimnisvollsten und komplexesten Schöpfungsmythen der Menschheit. Über dem fünften Kontinent liegt ein imaginäres Netz von Traumpfaden, auf denen sich Schöpfungswesen bewegen. Sie geben den Menschen die Seele und holen sie nach dessen Tod zurück. Felsen, Wasserlöcher, Berge und Flüsse: seit vermutlich 60 000 Jahren sind sie den Aborigines heilige Kultstätten. Dabei ist «Traumzeit» eher eine Vorstellung des weissen Mannes. In den Sprachen der Aborigines-Stämme existiert weder dieser Begriff, noch die Vorstellung, die er vorgibt. Die «Traumzeit», das Schöpfungsgeschehen, kennt nämlich weder Anfang noch Ende.

Was die Traumzeit wirklich ist, was es mit der Regenbogenschlange auf sich hat und von den Albträumen der Aborigines erzählt diese Sendung von Peter Jaeggi.

 

 

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